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Hund

Aus Prophetia
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Sennenhunde

Der Hund entspricht der Treue.[1]

Menschen und Hunde

Hunde nehmen nach kurzer Zeit ganz den Charakter ihres Herrn an. Daher wird der Hund eines geizigen Menschen sicher auch eine geizige Bestie sein, und man darf ihm nicht in die Nähe kommen, wenn er frisst. Hingegen der Hund eines freigebigen und sanften Menschen wird ebenso einen gutmütigen Charakter haben und eher von der Fressschüssel abstehen, als sich mit einem ungeladenen Gast in einen bissigen Kampf einzulassen.[2]

Hundehaltung

Man soll Menschenfreund sein und kein Hundefreund, der im Übermaß Hunde hält. Hunde sollen nur jene halten, die sie benötigen, z.B. Jäger und Schafhirten. Wer einen Hund hält, der soll dafür sorgen, dass sich die Armen der bösen Hunde wegen nicht fürchten, ins Haus zu treten und um ein Almosen zu bitten. Man soll besser Kinder armer Eltern aufnehmen, als nutzlose und leicht große Gefahr (Tollwut) bringende Hunde.[3]

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Anmerkung: Besser entwickelte Staaten haben heute Sozialsysteme und sind auch in der Lage, der Tollwut Einhalt zu gebieten. Hundehaltung ist dennoch in mehrerer Hinsicht problematisch, da Hunde Wildtiere töten und verscheuchen, und zudem eine Menge Fleisch fressen, dessen Produktion mit enormen Umweltschäden und viel Tierleid verbunden ist, siehe dazu Haushunde sind ein großes Problem für Natur und Umwelt


Such- und Rettungsdienste

Hunde verfügen über eine außerordentlich starke Sensitivität in ihren Geruchsorganen, wodurch sie den Außenlebenskreis ihres Herrn auf viele Stunden bestimmt als den ihres Herrn erkennen, nach dem Hauptzuge desselben fortlaufen und so ihren Herrn ganz sicher finden. Die schottischen Hunde besitzen die stärkste Sensitivität und sind daher als Menschenretter am besten zu brauchen. Man könnte solche Hunde auch dazu verwenden, um festzustellen, ob ihr verstorbener Herr wirklich oder nur scheintot ist. Läuft ein solcher Hund bis zum Grab seinem verstorbenen Herrn nach, so ist die Seele des Herrn noch nicht völlig aus dem Leib und der Verstorbene kann füglich als scheintot betrachtet werden. Kümmert sich aber solch ein Hund gar nicht mehr um seinen Herrn, so ist dieser dem Leib nach auch wirklich tot.[4]

Siehe auch

Quellenverweise