Alfred Julius Becher
Alfred Julius Becher (1803-1848) war ein Freund und Kampfgenosse von Robert Blum, der im selben Jahr wie dieser hingerichtet wurde.[1]
Geschichte
Irdisches Leben
Alfred Julius Becher strebte nicht wirklich nach den irdisch achtbaren Zielen des Robert Blum, der als Menschenfreund handelte und wirkte. Ihm ging es entweder um die Erreichung des Volksabsolutismus oder, so dies fehlschlagen würde, um Geld, mit dem er sich dann bei einer günstigen Gelegenheit davongemacht hätte. Gemeinsam mit Hermann Jellinek focht er wacker und schonungslos mit der Waffe des geschriebenen Wortes. An diesen Wunden wollte aber keiner ihrer Feinde sterben und das Glück war ihnen auch nicht hold, was sie sehr ärgerte, worauf sie die Schreibfeder mit Kriegswaffen tauschten, wodurch es dann aber bald noch ärger um die beiden stand und sie schließlich hingerichtet wurden.[2]
Jenseitiges Leben
Alfred Julius Becher fand im Haus von Robert Blum Aufnahme, weil er schon auf der Erde durch Gedanken, Gesinnungen, Worte, Wünsche und mitunter auch Werke mehr oder weniger in dessen Geist lebte.[3] Durch das liebevolle Gedenken des Robert Blum an seine Freunde befanden sich Jellinek, Messenhauser und Becher jenseits in einem separaten Raum im Haus desselben, das gleich dem Inneren seines Herzens war.[4] Nachdem sie gewisse Bedenken überwunden hatten, trafen sie auf Robert Blum, der sie an seinen Tisch einlud.[5] Becher erkannte den Herrn, als die Gemeinschaft von Max Olaf, welcher den Herrn aus Seinen göttlichen Worten als Gott und Jesus erkannt hatte, Ihn um Hilfe ersuchte.[6]