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Helena

Aus Prophetia
Dieser Artikel beschreibt die in Lerchenfeld bei Wien geborene Helena. Für die Tochter des Ouran siehe Helena (Ouran).

Helena, geboren in Lerchenfeld bei Wien, nahm an Revolutionen in Wien teil und wurde etwa zur selben Zeit wie Robert Blum getötet.[1] Sie wird als ein Nachkomme des Volkes von David bezeichnet. (Anm.: Sie hatte wohl jüdische Vorfahren; sie selbst war aber Christin.)[2]

Geschichte

Irdisches Leben

Helena, bekannt als die Schwarzmaxl-Lenerl, führte ein unzüchtiges Leben mit vielen Liebhabern. Die Ursachen dafür bestanden in dem Umstand, dass sie nicht schwanger werden konnte und deswegen von ihrem Freund, der sie heiraten hätte sollen, sitzen gelassen worden war, auch war ihre Mutter nicht besser als sie, und ihren Vater hatte sie nie kennen gelernt. Eine Zeitlang war Helena so dumm zu glauben, dass einem ein Pfaffe den Himmel zubringen könne. Als sie sich aber danach nur zu bald überzeugte, welches Geistes Kinder die Pfaffen waren, änderte sich ihr Denken in allem. Als tapfere Frau stand sie im Jahr der Revolution von 1848 den Feinden der Wahrheit und göttlichen Freiheit wohlbewaffnet auf den Barrikaden gegenüber - und fand dabei den Leibestod.[3]

Jenseitiges Leben

Helena fand im Haus von Robert Blum Aufnahme, weil sie schon auf der Erde durch Gedanken, Gesinnungen, Worte, Wünsche und mitunter auch Werke mehr oder weniger in dessen Geist lebte.[4]

Helena bekannte ihre Sünden ganz offen vor dem Herrn. Obwohl geschrieben steht, dass Unzüchtige und Ehebrecher nicht in das Himmelreich eingehen werden 1.Kor 6.9, blieb sie aufgrund ihres guten Herzens und die ihr unmöglich als Schuld anzurechnende schlechte Erziehung vor der Hölle und ihren Qualen bewahrt. Helena liebte Jesus über alles, da Er die Ehebrecherin gerettet und die Magdalena nicht verstoßen hatte und sich mit der Samariterin abgab, weswegen sie glaubte, Er würde auch mit ihr Gnade haben.[5] Der Herr sagte darauf, dass Helena nun ganz zu Ihm gehöre und nannte sie Seine liebe "Magdalena".[6] Sie hatte ein Herz, das Ihn sehr liebte, wie das Seinige sie.[7] Sie erkannte den Herrn als Gott und Jesus erst, als die Gemeinschaft von Max Olaf, der den Herrn aus Seinen göttlichen Worten als Gott und Jesus erkannt hatte, Ihn um Hilfe ersuchte. Davor hatte sie Ihn für einen älteren Heiligen und einen intimen Freund Gottes gehalten.[8] Der Herrn nannte sie dann auch Seine Tochter.[9] Aufgrund ihrer großen Liebe zum Herrn wurde Helena unbeschreiblich schön.[10] Dem Herrn war sie eine allerlieblichste Braut geworden, die mit dem Kleid der reinen und wahren Liebe bekleidet wurde, einem hellpurpurnen Kleid mit einer Krone, das wie das schönste Morgenrot strahlte. Dieses Kleid entsprach vollkommen ihrem Inwendigen.[11] Sie gab dem Herrn auf Sein Verlangen und nach ihrem Herzenswunsch einen Kuss der wahren Liebe, wodurch sie an Ihm für die ganze Erde ein großes Versöhnungswerk vollbrachte. Fortan würde sie stets an Seiner Seite, durch alle Seine Liebe, ewig die höchste Seligkeit genießen, nämlich die Seligkeit Seines höchsten und reinsten Liebehimmels, in dem lauter Engel wohnen, die den Herrn ihr gleich lieben.[12]

Der Herr enthüllte Helena, dass sie jene Frau sei, von deren Erkenntnis das Schicksal der Welt abhing, worüber eine älteste Prophezeiung der Inder berichtet: Siehe, du sündiges Menschengeschlecht! Ein Weib war es, das die Welt ins Verderben stürzte! Und wieder wird es dereinst eben ein Weib, aus dem der Welt eine große Gnade wird gegeben werden. Und am Ende wird es wieder geben ein Weib, durch das die Welt soll gerichtet werden; aber es wird bei dem Weibe stehen und abhängen von seiner Erkenntnis ob zum Leben oder ob zum Tode![13] Dabei handelte es sich allerdings weniger um eine unerschütterliche Erhaltung des Alls, sondern um die baldige, himmlisch vollendete Freistellung all derer, die vor kurzem von der Welt im Jenseits angekommen waren. Natürlich konnte der Herr die ganze Schöpfung auch ohne die Erkenntnis der Helena erhalten.[14]

Der Herr gab Robert die Helena als himmlische Gemahlin für ewig.[15]

Helena verpasste der lästigen und selbstherrlichen Satana wegen ihres Hochmutes und Vernichtungswillens eine derartige Ohrfeige, dass diese zu Boden ging und sich wieder verzog.[16] Helena und Mathilde bekamen vom Herrn den Auftrag, sich um weitere Frauen im jenseitigen Wien zu kümmern, was ihnen auch bestens gelang.[17]

Helena wurde zusammen mit Robert in das Himmlische Jerusalem in den höchsteigenen Palast des Herrn aufgenommen.[18]

Quellenverweise