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Martin Luther

Aus Prophetia
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Porträt von Martin Luther

Martin Luther war zwar nicht vollkommen ein Mann nach dem Herzen Gottes, dennoch aber um vieles besser als überaus viele der römischen Kirche, die allein recht und vollkommen sein wollten, tatsächlich aber die unvollkommensten und allerletzten waren. Luther allein hatte in der finstersten Babelsnacht den lobenswerten Mut, der Menschheit das reine Wort Gottes wiederzubringen und diese dadurch auf den rechten Weg des Herrn zu führen. (nach dem seligen Petrus)[1] Luther hat es neben vielen anderen gewagt, in einer allerfinstersten Zeit, das reine Gotteswort vor der Welt zu bekennen.[2]

Lehre

Die Lehre Luthers ist nicht unbeschattet, aber nach dem reinen Wort des Herrn gegenüber der alten Irrlehre Roms gleich einer Mittagssonne gegen ein mattes Sumpflicht in der stockfinsteren Nacht.[3]

Jenseits

Luther versuchte öfters vergeblich, von seinem bloßen Glauben (siehe Erlösung durch den Glauben allein) abzutreten, befand sich währenddessen in der Geisterwelt, welche die Mitte zwischen dem Himmel und der Hölle ist, wo er zuweilen Hartes zu erleiden hatte. Er ist dann aber auferstanden und hat sich von seiner irrigen Lehre über die Rechtfertigung durch den Glauben an drei göttliche Personen (siehe Falsche Lehre von der Dreieinigkeit Gottes) losgesagt. Aus diesem Grund ist er unter die Seligen des neuen Himmels versetzt worden. Er lacht über seine Nachbeter in ihrem Unsinn.[4]

Quellenverweise

  1. Jakob Lorber, Bischof Martin 5.3
  2. Jakob Lorber, Bischof Martin 15.13
  3. Jakob Lorber, Bischof Martin 5.4
  4. Emanuel Swedenborg, Die wahre christliche Religion 137h; Emanuel Swedenborg, Vom Jüngsten Gericht Fortsetzung 55