Wirkung
Der Endzweck ist nichts, wenn er sich nicht gleichsam nach einer Ursache umsieht, um sich zu verwirklichen. Endzweck und Ursache aber sind nichts, wenn aus ihnen nicht die Wirkung hervorgeht. Endzweck und Ursache können zwar in abstrakter Weise in Gedanken erwogen werden, aber dies geschieht doch immer irgendeiner Wirkung wegen, die der Endzweck beabsichtigt und die Ursache besorgt.[1]
Ohne Intelligenz in einer oder der andern bestimmten Art lässt sich ebenso wenig eine Wirkung denken, als ohne Kraft. Wie sich die Kraft aus der Wirkung erkennen lässt, so lässt sich auch die Intelligenz der Kraft aus der stets gleichmäßig geordneten planimetrischen Theorie erkennen. Wo nichts als lauter Wirkungen erschaut werden, da muss es auch ebenso viele Kräfte als Wirkungen geben. Und weil all diese Wirkungen geordnete und planmäßige sind, so müssen auch ebenso viele Intelligenzen als Kräfte vorhanden sein.[2]
Alle Wirkung entstammt allein dem Namen (oder Wort) Gottes.[3]
Jede Wirkung, die ein aufmerksamer Beobachter in was immer für einer Sphäre des Daseins und in welchem Reich der Natur entdeckt, stammt von der Liebe und vom Licht her.[4]
Neben dem allein wahren Licht, das aus der wahren Liebe entspringt, gibt es besonders auf der materiellen Erde eine unzählige Menge von Liebe- und Licht-Arten, die zwar auch Produkte bewerkstelligen; aber diese Produkte sind ebenso vergänglich wie diese Liebe- und Licht-Arten und hinterlassen stets mehr oder weniger böse Folgen.[5]
Siehe auch
Quellenverweise
- ↑ Emanuel Swedenborg, Die wahre christliche Religion 67
- ↑ Jakob Lorber, Die Erde 41.9-10
- ↑ Jakob Lorber, Himmelsgaben 2.420518a.15
- ↑ Jakob Lorber, Himmelsgaben 2.640309.1
- ↑ Jakob Lorber, Himmelsgaben 2.640309.4