Annas
Annas war ein großer jüdischer Schriftgelehrter.[1]
Charakter
Annas war sehr eifersüchtig (auf Joseph) seit der Wahl Mariens. (nach dem Hohepriester)[2]
Geschichte
Annas kam aus Jerusalem in das Haus von Joseph, um sich zu erkundigen, wieso dieser nicht bei einer vom Hohepriester zusammengerufenen Versammlung erschienen war, wo es um die von den Römern geplante Zählung des gesamten jüdischen Volkes ging, was unter den Juden großen Schrecken hervorbrachte, da ihnen das Zählen von Menschen verboten war. Joseph berichtete ihm, dass er fünf Tage lang im Gebirge war und nichts davon gewusst hätte, und danach dann zu schwach und zu müde gewesen sei, sich gleich wieder gen Jerusalem auf die Beine zu machen und er außerdem auf den ersten Blick sah, dass diese große Versammlung wenig oder gar nichts nützen würde.[3]
Während Joseph sprach, entdeckte Annas unglücklicherweise die hochschwangere Maria. Er verließ darauf stumm den Joseph und eilt sogleich zum Hohepriester nach Jerusalem, um diesem zu berichten, wie sehr sich Joseph vor Gott und dem Hohepriester verfehlt habe, indem Joseph die ihm zur Obhut aus dem Tempel erhaltene Jungfrau geschändet habe. Der Hohepriester war entsetzt über diese Nachricht.[4]