Mysterienglaube
Der Glaube an ein Geheimnis ist nichts wert, denn er kann niemanden vor dem Tod retten.[1] Mysteriengläubige wissen nicht, was Gott, Jesus, der Heilige Geist, die Dreieinigkeit, das Abendmahl, das Wort Gottes ist. Sie beten zwar Gott an, aber einen Gott, der nirgends ist und sein kann. Der göttliche Vater ist ihnen das geheimnisvollste und somit entfernteste und damit ein völlig nicht da seiendes Wesen, zu dem so natürlich keine Liebe erweckt werden kann. Von der aber hängt das ewige Leben ab.[2]
Jenseits
Jene Menschen, in deren Ländern oft die krassesten und zahllosen Geheimnisse bezüglich des Jenseits zu Hause sind, wie etwa in China, haben einen enormen Drang, über das Heer der Mysterien ins Klare zu kommen und bieten alles auf, um wenigstens über den wichtigsten Punkt ihres Glaubens ins Klare zu kommen. Sie gleichen sehr ausgehungerten Menschen auf der Erde, denen man nicht gleich anfangs gestatten darf, sich völlig zu sättigen, da sonst ihre Gesundheit großen Schaden nehmen würde. All die Geheimnisse, durch die dieser Menschen Phantasie und Dichtergabe im höchsten Grad genährt wurde, sind bei ihnen mit solchen Bildern und Ideen ausgestattet, dass sie zur inneren Schöpfung geworden sind und beinahe völlig ihr gesamtes Wesen ausmachen. Ein reinstes Licht würde sie daher völlig vernichten. (nach Borem)[3]
Mysteriengläubige sind Schwachgläubige die vergehen (Anm.: so sie sich auch im Jenseits nicht bessern lassen), als wären sie nie dagewesen; sie werden zu Schemen und Phantomen der Geisterwelt, die nicht einmal den Namen Gottes aussprechen können - was eine Frucht der Geheimnisse ist.[4]