Quäker
Das Quäkertum beruht auf dem Einfluss von Schwarmgeistern, die mehrere Menschen in Besitz nahmen und ihnen die Einbildung einflößten, sie würden vom Heiligen Geist getrieben. Dieser Glaubenswahn nahm sie so sehr ein, dass sie sich für erleuchteter und heiliger als Andere hielten, weswegen sie von ihrem Religionsglauben auch nicht mehr abgebracht werden konnten. Sie sind von der ersten Zeit an allmählich auf Schlimmeres, und zuletzt auf Befehl ihres heiligen Geistes auf Schändlichkeiten geraten, die sie keinem offenbaren. Der Stifter ihrer Religion und William Penn hatten daran aber offenbar keinen Teil.[1]
Die Quäker verwerfen die beiden Sakramente, die Taufe und das Heilige Abendmahl, lesen aber das Wort und predigen den Herrn, wobei sie von schwärmerischen Geistern besessen reden, und so das Heilige des Wortes mit entheiligten Wahrheiten vermischen.[2]
Jenseits
Die sich im Quäkertum bestärkt haben verfallen nach dem Tod in ähnliche Schwärmerei wie die Schwarmgeister, werden von den Übrigen abgesondert, und in Wäldern zu Ähnlichen verwiesen, wo sie von Fern wie wilde Schweine erscheinen. Die sich nicht darin bestärkt haben, werden von den Anderen abgesondert, und an einen Ort geschickt, der einer Wüste gleicht, wo Höhlen ihre Tempel sind. Die Schändlichkeiten begangen haben, werden nach dem Tod an einen finsteren Ort verwiesen, wo sie in Winkeln sitzen, und wie Öldrüsen erscheinen.[3] Aus den Quäkern wird in der geistigen Welt keine Gesellschaft gebildet, sondern sie werden voneinander getrennt, irren da und dort herum, und wenn sie fortgewiesen werden, in besagter Wüste versammelt.[4]
Quellenverweise
- ↑ Emanuel Swedenborg, Vom Jüngsten Gericht Fortsetzung 83; Emanuel Swedenborg, Vom Jüngsten Gericht Fortsetzung 84
- ↑ Emanuel Swedenborg, Vom Jüngsten Gericht Fortsetzung 85
- ↑ Emanuel Swedenborg, Vom Jüngsten Gericht Fortsetzung 83; Emanuel Swedenborg, Vom Jüngsten Gericht Fortsetzung 84
- ↑ Emanuel Swedenborg, Vom Jüngsten Gericht Fortsetzung 85