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Tieropfer

Aus Prophetia
Die grausamen Tieropfer, oder rituelle Schlachtungen, sind leider immer noch Bestandteil fast aller Religionen abseits des Christentums.

Verschiedene Tiere, wie Rinder, Stiere, Widder, Schafe, Ziegen, Böcke, Lämmer, Tauben usw. dienten in der israelitischen Kirche zu heiligem Brauch. Die Kirche (Religion) war eine vorbildende, und die genannten Tiere wurden zu Schlacht- und Brandopfern benutzt, entsprachen sie doch bei dieser Verwendung den geistigen Dingen, die im Himmel den Entsprechungen gemäß verstanden wurden.[1]

Geschichte

Exzesse im Jerusalemer Tempel

siehe Jerusalemer Tempel

Aufhebung der Tieropfer

Schon der Prophet Jesaja verkündete das Wort Gottes wider die Tieropfer, siehe Jes 1.11-14. Jesus predigte dies entsprechend Jesaja folgendermaßen: "Wehe euch, die ihr euch frei zu sein dünket! Denn ihr seid des Tempels Knechte geworden. Das ganze Haupt ist krank, und das Herz ist matt geworden. Was soll Mir die große Menge eurer blinden Opfer? Solches spricht doch der Herr: 'Ich bin satt geworden der Brandopfer von Widdern und des Fetten vom Gemästeten. Ich habe keine Lust zum Blute des Farren, der Lämmer und Böcke. Wenn ihr aber hereinkommet, zu erscheinen vor Mir, saget, wer fordert solches von euren Händen, so ihr in Meinen Vorhof tretet? – Ich sage euch: Nicht Ich, nicht Der, der Mich gesalbt hat von Ewigkeit, sondern die Habsucht der Diener des Tempels und des Vorhofes. Bringet daher nicht mehr Speisopfer so vergeblich! Das Rauchwerk ist Mir ein Gräuel und der Neumond und der Sabbat, da ihr zusammenkommet und habet nichts davon denn leere Mühe und tote Angst. Meine Seele ist feind geworden allen euren Neumonden, Jahreszeiten, Festen und Jubeljahren! Ich bin ihrer Leerheit überdrüssig und bin müde geworden, noch länger zu schauen eure Torheit. Denn so ihr Gott nicht liebet, was sollen da eure toten Opfer Mir, dem Lebendigen!'"[2]

Siehe auch

Quellenverweise

  1. Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 110
  2. Jakob Lorber, Himmelsgaben 2.430516.13-18