Die Erdkörper im Weltall und ihre Bewohner

Die Erdkörper im Weltall und ihre Bewohner ist Emanuel Swedenborg geoffenbart und gezeigt worden, damit man wissen möge, dass der Himmel des Herrn unermesslich groß und ganz und gar aus dem menschlichen Geschlecht hervorgegangen ist, und ferner, dass Gott überall als Gott des Himmels und der Erde anerkannt wird.[1]
Da Emanuel Swedenborg ein Verlangen trug zu wissen, ob es noch andere Erden gebe und wie diese und ihre Bewohner beschaffen seien, wurde ihm vom Herrn auch erlaubt, mit Geistern und Engeln aus anderen Erden zu sprechen. Er durfte sich über das Leben der Bewohner anderer Erdkörper unterrichten lassen, deren Sitten und Gottesdienst und über verschiedene erwähnenswerte Gegenstände. Das Erfahrene nach Gehörtem und Gesehenen durfte er beschreiben. Als Emanuel Swedenborg das Buch "Die Erdkörper im Weltall und ihre Bewohner" niederschreiben durfte, war sein Inneres vom Herrn schon seit zwölf Jahren erschlossen.[2]
Die Berichte Emanuel Swedenborgs über die Engel und Geister sind nur für die wenigen, die im Glauben stehen. Damit auch die Übrigen zu einiger Anerkennung gebracht werden, ist ihm erlaubt worden, auch über Dinge zu berichten, die den wissbegierigen Menschen ergötzen und anlocken. Dies gilt auch vom Bericht über die Erdkörper im Sternenhimmel.[3] Wer die Geheimnisse des Himmels nicht kennt, vermag nicht zu glauben, dass ein Mensch so entlegene Erden sehen und aufgrund sinnlicher Erfahrung von ihnen etwas berichten kann. Aber er soll wissen, dass Räume, Entfernungen und damit verbundene Ortsveränderungen, wie sie in der natürlichen Welt vorkommen, in ihrem Ursprung und in ihrer ersten Ursache Zustandsveränderungen des Inneren sind. Engel und Geister können durch diese dem Anschein nach von einem Ort zum anderen versetzt werden, sogar zu den Erdkörpern am Ende des Weltalls. Ähnliches kann auch der Mensch im Geist erfahren, während sein Körper an einem Ort bleibt, auch wenn der sinnliche Mensch dies nicht zu fassen vermag, da er in Raum und Zeit lebt und seine Ortsveränderungen danach bemisst.[4]