Die natürliche Sonne

Die natürliche Sonne oder Sonne und Planeten wurde Jakob Lorber gemäß innerem Diktat vom 8. August 1842 bis zum 21. November 1842 gegeben und von Anselm Hüttenbrenner als Schreiber des durch Jakob Lorber ergehenden Wortes niedergeschrieben. Die Erstveröffentlichung des Werkes wies der Herr im Jahr 1848 an.[1]
Die Gründe für diese Offenbarung entsprechen denen des Saturn. Das sind
- sich ein Beispiel daran nehmen, wie die außerirdischen Menschen den Willen Gottes achten
- wie die Liebe, Weisheit, Macht und väterliche Sorgfalt Gottes viel weiter reicht, als es dem Weltverstand je in den Sinn kommt und
- damit die irdischen Menschen zur Demut finden.[2]
Anweisungen
Der Herr gab mit "Die natürliche Sonne" ein größtes Licht, das man insgesamt und nicht teilweise lesen soll. In der Fülle und Gesamtheit wird es jeden durchglühen und durchleuchten, während es, einzelstrahlig genossen, höchstens den Vorwitz kitzeln, keineswegs aber den Geist beleben möchte und seinen Kerker erleuchten, weswegen allein der Herr dieses größte Licht gegeben hat.[3]
In dem Werk kommen einige Beschaffenheitswidersprüche vor. Einen Widerspruch, wo für einen Planeten zuerst drei und dann zehn Monde angegeben werden, erklärte der Herr folgendermaßen: "Denn so jenes, das Erste, untadelhaft gewesen wäre, würde nicht Raum zu einem anderen gesucht!" Hebr 8.7 Daher ist auch zu verstehen und beachten, warum das Alte Testament getadelt und ihm ein Neues gesetzt wird. Drei Körner werden ins Erdreich gesetzt und bringen zehnfältige Frucht. Die drei gesetzten Körner in der Erde müssen also "vertadelt" werden, oder zu Grunde gehen, um den neuen zehn Kindern freies Emporwachsen zu gewähren. Beim Menschen widersprechen sich drei und zehn seiner Härte wegen, aber nicht bei Gott: In Seinem Reich sind tausend wie eins, und eins gleich unendlich vielen. (vgl. Ps 90.4, 2.Petr 3.8) Alle Widersprüche würden sich lösen, wenn die "Sonne" vollendet sein wird. (Anmerkung: Damit ist offenbar die geistige Wiedergeburt gemeint.)[4]