Zum Inhalt springen

Iren

Aus Prophetia

Das Irland des 19. Jahrhunderts, inklusive der dort lebenden Briten, wurde vom Herrn als ein Volk beschrieben, dem geistig und moralisch alles fehlte, weswegen die große Hungersnot über es kam, denn die war immerhin besser als der ewige Tod. Die Irländer hatten keinen Gott, außer blinden Götzen in den Bethäusern, die niemandem helfen können, da sie tot sind, und dem Mammon, der sich in den Händen von Wucherern befand. Der Politiker (Daniel) O'Connell, ein allerfinsterster Jesuitengeist, der hochtrabende, prahlerische Reden führte, nach irdischem Ruhm gierte und große materielle Reichtümer aufhäufte, war noch der beste Mensch, aber dennoch (vor Gott) nichts wert, siehe dazu Jakob Lorber, Himmelsgaben 2.470607 Das Volk hatte keine Gesetze, und wenn schon, dann achtete es sie nicht, die weltlichen so wenig wie die göttlichen, die es kaum noch dem Namen nach kannte. Dafür desto mehr Wucherer aller Art und viel Militär. Aus der Kartoffel, die der Herr als höchst einfaches Nahrungsmittel für die Armen gab, machten sie Schnaps (Whisky), Sirup, Mehl, Stärke, Bier und eine Menge anderer Industrieartikel für den Luxus und die Geldsäcke der ohnehin Reichen. Trotz der Hungersnot gab es noch für etliche Jahre der Missernte Geld und Getreide in großer Menge in den Händen der Wucherer. Aber es wurde das Eigentumsrecht aufrechterhalten, auch wenn dafür Hunderttausende sterben mussten, weswegen die dortigen Wucherer und das sie schützende Gesetz vom Herrn verflucht wurden.[1]

!
Anmerkung: Mit den Wucherern sind deutlich genug die englischen Großgrundbesitzer gemeint, die Irland ausbeuteten, wodurch die armen irischen Kleinbauern von der Kartoffelernte abhängig waren, da andere Nahrungsmittel exportiert wurden. Als ein aus den USA eingeführter Pilz die Kartoffelernte vernichtete, ließen die Wucherer weiter Lebensmittel exportieren und die Iren gnadenlos verhungern, weil ihnen ihr Profit wichtiger war. Es war also nicht wirklich der Pilz, der die Iren tötete, wie auch heute noch oft falsch berichtet wird.


Quellenverweise