Schwert
Das Schwert (Anm.: im Sinne von Staatsgewalt) ist nicht grundsätzlich zu verwerfen. Wer das Schwert als Waffe gebraucht, der werfe es von sich; wer es aber gebraucht als einen Hirtenstab, der soll es behalten; denn also ist der Wille Gottes. Würde ein Volk nur aus Lämmern (Anm.: guten Menschen) bestehen, bedürfte es keines Stabes, aber es gibt sehr viele Böcke, die den Stab benötigen. Außer in Gott gibt es keine Macht; aber wenn einem Gott Macht verleiht, dann soll man sie nicht von sich werfen.[1]
Das Schwert war nie eine Waffe der Demut, sondern allezeit nur der Ehre und des Ansehens, oft auch einer tyrannischen Herrschaft.[2]
Das Schwert symbolisiert Macht und Gewalt.[3] Schwerter, Speere und Bogen bezeichnen im geistigen Sinn des göttlichen Wortes auch die kämpfenden Wahrheiten. Das Schwert bezeichnet das Wahre, sofern es gegen das Falsche kämpft und es zerstört und das Wort Gottes. Im entgegengesetzten Sinn bezeichnet es auch das Falsche, sofern es gegen das Wahre kämpft.[4]
Siehe auch
Quellenverweise
- ↑ Jakob Lorber, Die Kindheitsgeschichte Jesu 75.12-19
- ↑ Jakob Lorber, Himmelsgaben 3.490406.65
- ↑ Jakob Lorber, Robert Blum 2.187.2-7; Jakob Lorber, Robert Blum 2.287.5
- ↑ Jakob Lorber, Robert Blum 2.187.3; Emanuel Swedenborg, Die wahre christliche Religion 86; Emanuel Swedenborg, Enthüllte Offenbarung 52; Emanuel Swedenborg, Enthüllte Offenbarung 308; Emanuel Swedenborg, Enthüllte Offenbarung 323; Emanuel Swedenborg, Enthüllte Offenbarung 592