Dronel
Dronel war der Sohn und Thronfolger von Ohlad, dem König der Hanochiten.[1]
Geschichte
Dronel war fahrlässiger bei der Regierung des Volkes als sein Vater und befand sich stets in einem Zerwürfnis mit Gott.[2] Obwohl dieser König durch seinen Hader die Geduld Gottes gehörig probte, ließ Gott ihm dennoch die Herrschaft für fünfzig Jahre, weil Dronel Gott dennoch sehr liebte.[3]
Unter Dronel nahmen die Wallfahrten überhand und die Wallfahrtsorte vermehrten sich. Das Götzentum riss immer mehr ein, denn die Menschen beteten nun die Jehovatafeln (in den Tempeln) an und nicht mehr Gott lebendig in ihren Herzen.[4]
Nach fünfzig Jahren übergab Dronel die Regierung noch zu Lebzeiten seinem Sohn Kinkar.[5] Die Ernennung von Kinkar zum König geschah nicht auf den Rat Gottes, da Dronel ständig mit Gott haderte und nie auf Seinen Rat hören wollte.[6] Gott gab die Menschen und den König als auch die Tempel völlig frei. Fortan wohnten die Engel und auch die Wolke Gottes nicht mehr im Tempel und Gott züchtigte die Menschen nicht mehr, bis jene Zeit, die Gott festgesetzt hatte, gekommen war und Er die Menschen dann gemäß oder entgegen Seinem Willen antreffen würde.[7]
Dronel empfahl seinem Sohn Kinkar streng, dem Volk kein anderes Gesetz aufzunötigen, als das Gott Ohlad gegeben hatte. Darauf leistete Kinkar beim lebendigen Namen im Tempel einen Schwur, den er aber zu brechen gedachte, sobald sein Vater gestorben sei, worauf der Geist Gottes aus dem Tempel wich.[8] Kinkar und Dronel legten daraufhin den Grundstein zu aller Abgötterei, indem sie meinten, die Werke Gottes zu ehren sei dasselbe wie den Namen Gottes ehren.[9]
Siehe auch
Quellenverweise
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.190.4
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.190.4-8
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.190.17
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.190.9-11
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.191.1
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.191.8
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.191.7-12
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.191.14-16
- ↑ Jakob Lorber, Die Haushaltung Gottes 3.192.18-19