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Wolke

Aus Prophetia

Wolken

Die Nebel und Wolkengebilde in in der zweiten Luftregion unterliegen der gegenseitig polarisch wirkende Kraft des Nord- und Südpols. Durch sie werden diese Neugebilde mit der tellurischen Elektrizität gesättigt und bekommen durch diese Sättigung erst jene Kondensation, durch welche sie dann dem Erdkörper als eine Nahrung für dessen Pflanzen- und Tierwelt zugeführt werden. Die gesättigten Wolken bekommen gewöhnlich eine dunkle Färbung, während die ungesättigten, reinen viel weißer und auch leichter aussehen. Diese Doppelart von Wolken bildet dann unter sich selbst eine entgegengesetzte Polarität, wo sich die gesättigte, dunkle als negativ und die ungesättigte, reine, weiße als positiv darstellt.[1]

Im Wort wird unter einer Wolke das Natürlich-Göttliche bezeichnet, ebenso das Göttlich-Wahre im Letzten, und so auch das Wort im Buchstaben verstanden, z.B. in 5.Mos 33.26-27, Ps 68.5, Jes 19.1, Dan 7.13, Off 14.14. Auf Wolken reiten, bedeutet in der Weisheit des Wortes sein, denn das Pferd bedeutet das Verständnis des Wortes. Im entgegengesetzten Sinn wird unter einer Wolke das Wort in Ansehung des verfälschten buchstäblichen Sinnes verstanden.[2]

Entstehung

siehe Nebel und Milz der Erde

Arten

Regen-, Schnee-, Hagel- und Gewitterwolken

Cumuluswolken

Die geistige Ursache von Wolken sind die Zusammenrottungen von Geistern der zweiten Luftregion der Erde, die Vereine und Heere bilden, um sich zu bekriegen. Das Rüsten wird in der naturmäßigen Welt als zunehmende Wolkentrübungen ersichtlich, besonders um die Spitzen hoher Berge. Diese Erscheinung beruht auf der zunehmenden Leidenschaftlichkeit der Geister, wodurch sie sich in dem Grad mehr materialisieren, je kombinierter und aneinandergedrängter in ihnen die bösen Leidenschaften aufsteigen; denn alle Materie ist in sich nichts als der Abdruck der verkehrtesten Leidenschaft. Bald ziehen die erbitterten Heere gegen einander. Über ihnen aber befinden sich die alles durchblickenden, mächtigen Friedensgeister; diese senken sich herab, nehmen die erbitterten Heere gefangen und werfen sie zur Erde herab, wo es dann wieder eine Zeit dauert, bis sie sich sozusagen wieder zusammengeklaubt und Kraft und Mut gesammelt haben, um wieder nach und nach ganz leise dorthin zurückzukehren, wo sie hinaus- und herabgeworfen worden sind. Wenn sich die Geister nach einer solchen kräftigen Zurechtweisung demütigen und so in den Stand gebracht werden, den Namen Gottes aussprechen zu können und zu wollen und in diesem Namen Hilfe, Rettung und Heil suchen, dann werden sie alsbald von den Friedensgeistern überaus freundlich begrüßt und in die dritte Region geleitet, wo sie dann schon fortwährend in Verbindung mit diesen reinen Geistern leben und von da nach dem Grad der Zunahme der Liebe zu Gott und Seiner Ordnung stets höher aufsteigen. In der naturmäßigen Welt wird ein solcher Akt ersichtlich durch das Wolkenverschwinden am Firmament.[3]

Lämmerwolken

Cirrocumulus undulatus

Lämmerwolken sind äußerst subtil und so durchsichtig, dass sie selbst das Licht der Sterne beinahe ganz ungetrübt durchscheinen lassen. Es sind die höchsten Wolken, die über dem Erdkörper vorkommen. Sie entstehen durch eine gewisse Art Vermählung des reinen Äthers mit der Oberfläche der dritten Luftregion. Es sind eigentlich gar keine Wolken, sondern bloß wellenartige Bewegungen auf der höchsten Oberfläche der dritten Luftregion, die dadurch hervorgerufen werden, wenn sich durch den weiten Äther gewisse Lichtwesen, die den Sonnenkörpern entstammen, der Erde zu nähern anfangen. Durch die von ihnen verursachte wellenartigen Bewegung wird das Sonnenlicht verschiedenartig gebrochen, was sich wie weiße, feingeriegelte Lämmerwölkchen ausnehmen lässt. Nach solchen Erscheinungen treten gewöhnlich gern Unwetter ein, was von der Ankunft fremder Gäste rührt, die von den geistigen Erdbewohnern gewisserart gefragt werden, woher sie kommen und was sie hier machen, wobei es immer zu manchen Reibungen und Anstalten kommt, wie solche neue Ankömmlinge auf eine für die Erde unschädliche Art Platz finden können. Nur selten fügen sich die neuen Ankömmlinge geduldig, wodurch dann Unwetter entstehen.[4]

Sogenannte Lämmerwolken sind das Ergebnis der massenhaften Ansammlung von (atomischen) Tierchen-(Seelen). (siehe Entwicklung). Dichtere Wolken entstehen durch eine gewisse Vermählung dieser Tierchenmassen mit dem in der Luft konzentrierten wärmehaltigen Licht, das unter dem sogenannten "elektrischen Stoff" verstanden wird.[5]

Wolkenstreifen

Sehr selten wird an äußert warmen Tagen eine Art weißblauer Streifen ersichtlich. Es handelt sich dabei um eine rein geistige Erscheinlichkeit, die aber dennoch mit dem fleischlichen Auge wahrgenommen werden kann. Diese Streifen sind ein Moment der seligen Geister, wo diese gewisserart gesellschaftlich zusammentreten, sich in der Ruhe vergnügen und dann weiter beraten, was sie tun werden, und wie die Ämter neuen Geistern zur Verwaltung unterbreitet werden. Dann herrscht auf dem Erdboden beinahe Totenstille und es ist drückend heiß. Dieser Zustand dauert aber nie lange. Ist die Sitzung beendet, dann bemerkt man schon wieder Regungen. Besonders wenn neue Geister zur Beherrschung der Luft, der Gebirge, der Meere usw. gestellt werden, wird das Wetter unbeständig, da diese dann sozusagen erst mal aufräumen. Die weißblauen Streifen sind nicht anderes als ruhig auf der Oberfläche der dritten und reinsten Luftregion beisammenstehende Geisterheere. Geistig bestellte Menschen, deren Sehe eine doppelte ist, würde mehr als bloß weißblaue Streifen sehen, allerdings sind solche Menschen überaus selten und wann sie schon vorkommen, so sind sie klein, unansehnlich und somit auch von keinem besonders großen Wert (Anm.: in der superaufgeklärten Welt).[6]

Quellenverweise