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Besessenheit

Aus Prophetia
(Weitergeleitet von Besessene)
Jesus treibt böse Geister aus

Es gibt Besessenheit durch böse Geister (siehe "Geistige Besessenheit" unten) und unreine Naturgeister (siehe "Leibliche Besessenheit" unten). Zwischen diesen beiden Arten von Besessenheit besteht ein großer Unterschied. Es gibt jedoch eine gegenseitige Wechselwirkung, indem ein Mensch, der die Naturgeister seines Körpers nicht zu sehr erweckt, auch nicht leicht dem Körper nach von den wirklichen bösen Menschenseelengeistern besessen wird.[1] Deswegen warnt Gott vor aller Leidenschaftlichkeit, denn sie ist die Folge der Wachrufung der verschiedenartigsten Naturgeister im Fleisch und Blut. Sind diese einmal wach, gesellen sich bald die noch unreinen Seelen verstorbener Menschen zu ihnen, die sich in dieser unteren Erdregion aufhalten. So ein Mensch ist dann im vollsten Ernst besessen.[2]

Nur die dem Eigentum Satans Angehörigen (die bösen Menschen und bösen Seelen) leisten sich Eingriffe in das Eigentum Gottes, indem sie die Seinen aus Rache anfallen und zu verderben suchen, weil sie selbst von Gott verworfen wurden. Gott hingegen achtet das Eigentum des Satans, damit dieser Ihn dereinst nicht auch nur der kleinsten Ungerechtigkeit beschuldigen kann, d.h. Er verfolgt und beredet die schlechten Menschen und schlechten Seelen nicht, sondern nimmt nur jene auf, die ernsthaft und entschlossen an Seine Türe klopfen.[3]

Leibliche Besessenheit

Fleisch und Blut jedes Menschen ist voller Naturgeister.[4] Fast jeder Mensch hat böse Geister (Naturgeister) in seinem Fleisch; deswegen braucht man sich über solche Besessenheit nicht zu sehr entsetzen.[5] Obwohl der Leib alle Elemente (Anm.: äußere Hülle der Naturgeister) naturmäßig in sich begreift, so ist aber (im Gesundheitszustand) von jedem nur so viel da, als der Naturordnung gemäß ist. Demnach besteht die Fremdartigkeit (Besessenheit) in den unverhältnismäßigen Proportionen, d.h. im ungeteilten Zuviel oder Zuwenig, oder in z.B. Giften aller Art, ebenso in gewaltsamen Verletzungen, die sich ebenfalls störend und oft tödlich auf den Organismus auswirken. Jede wie immer gestaltete Krankheit des Körpers ist ein Besessensein desselben von fremdartigen, dem Körper nicht entsprechenden Elementen. Sie können in den Leib auf verschiedene Weise gelangen, entweder durch den Mund, die Nase, die Ohren, die Augen wie auch durch die Poren der Haut.[6]

Böse Geister können Tiere und Pflanzen in Besitz nehmen, wodurch dann Seuchen entstehen. Auch die eigentliche Pest, wie auch andere epidemische Krankheiten bei den Menschen sind meist eine Folge solcher böser Geister, welche die Menschenleiber irgend in Besitz nehmen und dadurch den Leib auf die eine oder die andere Art gewisserart zerstören und schließlich töten, wenn nicht alsbald Spezifikalmittel in Namen Gottes angewendet werden, denen solche Unholde weichen müssen.[7]

siehe Krankheit

Heilung

Vererbte oder chronische Übel, die sich über eine ganze Generation erstrecken, können auf natürlichem Weg nicht mehr aus dem Körper gebracht werden, sondern nur durch die Wundermacht Gottes. Andernfalls muss das Übel vollständig ausgezeitigt werden und zeigt sich dann in Form von Aussatz, allerlei böser Fieber und Seuchen, wodurch dann der Mensch gereinigt wird, oder bei zu heftigem Auftreten auch ganze Generationen daran sterben, da es gegen so alte Schäden wenig Heilmittel gibt. Die Homöopathie ist bei den vererbten Übeln vorzuziehen.[8]

siehe Heilung

Diagnose:

Um zu erfahren, ob ein vererbtes, chronisches oder selbsterworbenes Übel in einem ist, kann man fasten und dann und wann ein sparsames Medikament, natürlich in entsprechender Art, zu sich nehmen. Dann melden sich unter den Nerven die vererbten Übel, in den Gliedern die chronischen Übel und in den Eingeweiden die selbsterworbenen Übel.[9]

Schutz

Wer dem Leib nach entsprechend der Weisung Moses lebt, bleibt vor der Besitzergreifung durch unreine Geister sicher, vor allem wenn Er an Christus und Seine väterliche Fürsorge glaubt und alles in Seinem Namen macht. Wer dies versäumt, ist durch seine eigene Trägheit und Unwissenheit in jedem Augenblick tausend Gefahren aller Art ausgesetzt. Gott lässt die besseren Menschen durch Seine Engel beschützen, ansonsten es kaum unbesessene Menschen auf der Erde gäbe, dennoch soll man sich nicht zu sehr darauf verlassen, weil die Engel dem Willen des Menschen keine Zügel anlegen.[10]

Geistige Besessenheit

Bei der geistigen Besessenheit verhält es sich wie bei der leiblichen Besessenheit (durch Krankheiten, siehe oben). Geistige Besessenheit ist so normal geworden, dass die Menschen gar nicht mehr merken, was für einen abscheulichen Mutwillen die bösen Gäste mit ihnen treiben, sie sind mit dem Bösgeistigen völlig eins geworden. Es gibt derart viele (geistig) Besessene, dass dieser beklagenswerte Zustand der Menschen praktisch 'normal' geworden ist. Das Bösgeistige besteht in Tanz, Hurerei, Groll, Schelten, Fluchen, Rauben, Stehlen, Lügen, Stolz, Hochmut, Prahlerei, Ehrabschneidung, Neid, Geiz, Hoffahrt, Fraß, Völlerei, Spott und Hohn gegen alles Gott betreffende, Pracht, Mode, Luxus usw. Dergleichen Eigentümlichkeiten sind untrügliche Zeichen des intensivsten Besessenseins.[11]

Besessene der Ordnung nach:

  1. Besessene erster Ordnung sind alle Modisten im ausgedehnten Sinne, dann alle Tanz- und Ballgeber, dann alle Tanzmusiker, dann alle Tanzlehrer, Tanzmeister, Vortänzer und Vortänzerinnen, wie auch die sogenannten Frei- oder Ballet-Tänzer, ebenso alle jene, die diese Vexier-Kunst des Satans anrühmen, gutheißen und sie mit Wohlgefallen betrachten, und endlich auch noch diejenigen Jünglinge und Mädchen, deren Herz daran hängt.[12] Dann kommen die Inhaber von Huren- und Spielhäusern, wie alle Kuppler und Spielverdinger, und so auch alle Hauptteilnehmer und Unterstützer und Protektoren solch höllischer Einrichtungen des Satans. Dann alle Ränkeschmiede, Kriegsstifter und Volksaufwiegler und Verräter. Schließlich alle Geizigen, Wucherer, Neider, Heuchler, Schmeichler, Betrüger, Lügner, Ehrabschneider, Lästerer der Gnade Gottes, Diebe, Räuber, Mörder in geistiger und leiblicher Hinsicht, und so auch alle Selbstmörder. Diese sind bis auf einige der zuletzt genannten kaum mehr (klassisch) besessen, sondern gehören zu den selbst Besitzenden, Treibenden und Ziehenden (d.h. sind völlig besessen, von den bösen Geistern völlig überwältigt).[13]
  2. Besessene zweiter Ordnung sind das "Wild", die "Bäume" und das "Gras" des bösen Forstes sowie der tragende "Boden"; das sind jene, die sich in den unter Punkt 1 erwähnten Dingen schon begründet haben und in allem Falschen aus des Satans Bösem fest stehen. Nur dem "Wild" soll noch eine kurze Gnadenzeit verliehen sein, doch zur Hetzzeit und zu der dieser folgenden Zeit der Flucht, wird es verloren sein.[14]

Völlige Besessenheit

Wenn sich ein arger Geist im Menschen einmal alles zinsbar und dienlich gemacht hat, dann äußert er sich nicht auf eine bemerkbare Art, sondern er tut dann ganz klug nach weltlicher Weise, dass ein jeder glauben muss, solch ein Mensch sei nicht besessen, während er doch ärger besessen ist denn ein anderer, der von irgendeinem argen Geist noch so gequält wird, weil er im Haus nicht Herr werden kann.[15] Eine solche Besessenheit durch den Würgegeist eines erzbösen römisch-katholischen Priesters findet Erwähnung in Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410711

Wenn die bösen Geister mit der Seele eines Menschen vollkommen eins geworden sind, seine ganze Natur also durch und durch verteufelt ist, dann machen sie in aller Fülle sein höchst eigenes böses Leben aus. Würden sie ihm genommen, dann würde man damit auch sein Leben nehmen. Selbst wenn der unreine Geist durch die Macht des Herrn von solch einem Menschen ausfährt, dann findet er nirgends Ruhe, kommt daher wieder zurück und beruft noch sieben andere Geister, die ärger sind als er. Mit deren Hilfe dringt er dann leicht wieder in sein altes Haus, und es wohnen dann alle in solchem Haus, worauf es mit einem solchen Menschen um vieles ärger wird, als es früher war. Mt 12.43-45 [16]

Klassische Besessenheit

Klassisch Besessene sind nur selten schlechte oder gewöhnliche Weltmenschen, außer falls sich letztere plötzlich bekehren, worauf sich ihre Besitzer zum schreckenden Beispiel aller Nachbarn melden, indem der Mensch offenbar irrsinnig geworden ist. An sonst gewöhnlich fromme Menschen hingegen klammern sich die bösen Geister, um sie aus Rache zu verderben, weil sie selbst von Gott nicht angenommen wurden. Jedoch diese Menschen gehören dem Herrn (d.h. sind im Guten und Wahren verankert) und nicht dem Satan und brauchen sich deswegen nicht sorgen, denn sie werden an ihrer Seele keinen Schaden leiden, da der Herr Selbst das Mark ihres Lebens beschützt und die Seinen wieder zurechtzubringen weiß.[17]

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Anmerkung: Mit "klassischer Besessenheit" ist jene Besessenheit gemeint, die sich durch hollywoodreife Phänomene manifestiert. Diese Phänomene entstehen, weil sich die Seele gegen die argen Geister wehrt. Die völlige Besessenheit zeigt diese Phänomene nicht, bzw. nur in "unverdächtiger" Form, wie Spottreden, Tanzen, Unzucht, Krieg usw. da die Seele dann mit den argen Geistern völlig eins ist.


Jene Kinder, deren ganzes seelische Wesen aus dem Satan genommen ist, (siehe dazu Arten von Erdmenschen) sind stets mehr oder weniger der Gefahr ausgesetzt, von irgendeinem bösen Geist, womit die schwarze Seele eines einst auf der Erde schon im Fleisch gelebt habenden Teufels von einem Menschen gemeint ist, besessen zu werden. Dies geschieht vor allem dann, wenn eine solch junge Seele eine gute und himmlische Richtung zu nehmen beginnt, weil sich dadurch ein Lebensteil aus der Sphäre der Hölle entreißt. Das verursacht der gesamten Hölle einen unerträglichen Schmerz, weswegen sie alles aufbietet, solch eine Verwundung zu verhüten. Obwohl so eine Seele der Hölle gegenüber unnennbar klein und geringfügig ist, verhält es sich so, als würde man bei einem Menschen ein winziges Haar ausreißen, wobei dieser im ganzen Leib einen unausstehlichen Stechschmerz verspüren würde, dauerte er auch nur eine Stunde. Daher kommt auf der Erde das Besessensein vor und wird auch bis an ihr Ende vorkommen. Dieses Bessensein hat aber auch für den Besessenen sein entschieden Gutes, denn eine solche Seele, deren Leib von irgendeinem Teufel in Besitz genommen wird, wird durch die Qualen ihres Fleisches geläutert und vor dem Eingehen in ihren Leib bewahrt. Zur rechten Zeit kommt dann schon die Hilfe von oben, und eine Weltseele ist dann für den Himmel total gewonnen. Das bedeutet aber nicht, man solle so jemandem die Hilfe vorenthalten. Gottes Vorsicht sorgt dafür, dass in diesen Fällen irgendein Beteiligter nicht eher zum Hilfesuchen gelangt, bis es beim Besessenen an der Zeit für eine rechte Hilfe ist.[18]

Es gibt natürliche oder materielle Geister, die sich, wenn sie zu einem Menschen kommen, nicht wie andere Geister mit seinem Denken verbinden, sondern in seinen Körper eindringen und alle seine Sinne in Besitz nehmen. Sie reden dann durch seinen Mund und handeln durch seine Glieder. Dabei ist ihnen nur bewusst, dass alles dem Menschen Gehörende ihr Eigen sei. Dies sind die Geister, die beim Menschen Besessenheit hervorrufen. Nach Emanuel Swedenborg sind sie vom Herrn in die Hölle geworfen und dadurch gänzlich entfernt worden. Deshalb gäbe es gegenwärtig keine derartigen Besessenheiten mehr.[19]

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Anmerkung: Welche Art von Besessenheit Emanuel Swedenborg hier meint, ist fragwürdig. Wenn die klassische Besessenheit gemeint ist, dann scheint sie doch noch vorzukommen. Hier gibt es verschiedene Ansichten: Exorzisten vertreten eher die Ansicht, solche Besessenheit käme wohl noch vor, auch wenn vieles, womöglich fast alles, lediglich psychische Erkrankung sei. Psychiater und Ärzte neigen eher dazu, generell alles als psychische Erkrankungen aufzufassen. Dabei "übersehen" sie allerdings gewisse vielfach glaubwürdig bezeugte Erscheinungen, die kaum als Folge bloßer psychischer Erkrankung auftreten, z.B. das Manifestieren von Gegenständen, die übermenschlichen Kräfte, das Sprechen in fremden Sprachen, das Wissen von unbekannten Dingen - scheinen dafür aber immerhin Swedenborg auf ihrer Seite zu haben.


Fälle

Ursachen

Die wilde Jagd

Faschings'treiben'

Dass sich bei einem Menschen, der sonst fromm und tugendhaft ist, böse Wesen entweder durch Gebärden, oder in fremdartigen Stimmen durch allerlei, mit Hohn und Spott lästernden Reden zu erkennen geben, den armen Besessenen martern, schlagen und herumwerfen, findet auf dreifache Weise seinen Grund:[20]

  1. Der Fürst der Finsternis macht ständig Jagd auf alle Menschen und betrachtet sie als Wild in seinem Revier. Seine Jagdzeiten sind öffentliche Belustigungen, Krieg, Streit, Hurerei und dergleichen. Die Tänzer (Spaßgesellschaft), Krieger, Neider, Hurer usw. sind sein Wild.[21]
  2. Die zum Jagdgefolge Satans gehörenden Musiker, die Vortänzer, Tänzer und deren Lehrer, die Ballgeber und Ballmeister; kurz: des Mammons wohlgeschmeidige Diener. Sie sind gleich den Treibern und Jägern des Jagdveranstalters.[22] Sie sind zugleich auch Locker in böswilliger Absicht, deren verführendes Unternehmen am lockendsten, reizendsten, dabei aber so gar geziemend und wohlanständig sittlich erscheint, dass demnach durch solchen feinen Betrug des Satans die Menschheit ordentlich gezwungen wird, sich von solchen Unternehmern ins ewige Verderben ziehen zu lassen.[23]
  3. Die sich von diesen Meistern haben fangen lassenden Schüler; es soll des Satans sein, was er sich erworben hat, denn der Herr eignet sich nicht ein fremdes Wild an.[24]

Viele der hier Genannten werden zum Gebiet des Herrn kommen und da ohne innere Buße Seinen Namen anrufen. Aber sie werden nicht hineingelassen werden, worauf dann viel Lästern und Verwünschen vorkommen wird und viele werden sich anklammern an die dem Herrn gehörenden Menschen, um sie aus Rache zu verderben.[25]

Esssucht

Schwere Besessenheit kann eine Folge von Esssucht sein.[26]

Zulassung

Will eine etwas weniger bösartige schlechte Seele guttun, kann sie der Gnade, die ein unschuldiger Menschen fortwährend genießt, teilhaftig werden. Solche bösen Geister werden nicht daran gehindert, das Fleisch von unschuldigen Menschen, sogar das von Kindern, in Besitz zu nehmen. Bei solchen Menschen wird die Seele jedoch sorgfältig geschützt und das Herz vor Einflüsterungen bewahrt. Führt sich der böse Geist ungebührlich auf und treibt allerlei Unwesen mit dem Fleisch, das er besitzt, wird er entweder bald hinausgeschafft oder sonst zur Ruhe gebracht. Manchmal können auch mehrere Geister ein Fleisch in Besitz nehmen. Diese schlechten Geister wollen nicht dem Rat der Engel gehorchen, sich lieber gleich an Gott zu wenden, sondern bestehen hartnäckig darauf, nur auf diesem Weg zum Herrn gelangen zu können. Dies wird ihnen dann zugelassen, weil die Engel alles auf praktische Weise unterrichten. Gewöhnlich geht es auf diesem Weg sicher nicht - nur manchmal; deswegen wird es einem schlechten Geist gewöhnlich nur einmal gestattet und nur selten zweimal. Dann kommt der Weg des Gerichtes, der Strafe und der Qualen für ihn.[27]

Rache

Wenn eine völlig böse Seele aus dem Leib getreten ist, dann dringt sie in das Fleisch eines auf der Erde noch lebenden Menschen, um sich möglichst bitter daran rächen zu können, indem sie es auf die grausamste Weise quält.[28]

Spuk

siehe dazu Spuk

Kennzeichen

Von klassisch Besessenen wird berichtet, dass sie außerordentlich stark und so gut wie unmöglich anzuketten sind, wenn der böse Geist über sie kommt. Sie können sehr gefährlich werden, schreien furchtbar und führen sich derart schrecklich auf, dass jeder vor ihnen flüchtet. Oft sind sie von mehreren bösen Geistern zugleich besessen. Im Zustand der Besessenheit wissen sie auch Dinge, über die sie eigentlich nichts wissen dürften.[29]

Diagnose und Heilung

Bei (echter) Besessenheit kann kein irdischer Arzt (oder Psychiater) helfen, sondern nur Gott und wer von Ihm Kraft und Macht erhalten hat.[30]

Indem man die empfohlene Diät des Geistigen - Selbstverleugnung und Lesen des Wort Gottes - anwendet, wird man bald herausfinden, welcher 'Herr' da in einem wohnt. Und sobald der durch Gott hinausgeschafft wird, reizen diese Bestien gleich die ganze Welt gegen einen solchen Befreiten.[31] Wenn das Wort Gottes angenommen (und befolgt) wird, bewirkt es Leben und macht die Besessenen frei. Wo es aber zertreten wird, da wird der Tod sein großes Erntefest halten.[32]

Besessenheit durch böse Geister kann behandelt werden, indem man den Besessenen nötigenfalls aus der Menschengesellschaft entfernt und ihn durch Fasten und im Namen Gottes gehaltene Gebete (Befreiungsgebete) heilt.[33]

Besessenheit durch Zorn

Die Besitznahme des irdischen Fleisches durch den Zornteufel ist die allergefährlichste, weil ein solcher nie allein ein Fleisch besitzt, sondern stets seine Legion dienstbarer böser Geister mit ihm, das sind Hass als Haupternährer des Zorns, Hochmut, Neid, Geiz usw. (siehe Zorn)[34]

Wenn der Zorn einmal ein Fleisch in Besitz genommen hat, ist er kaum mehr daraus zu entfernen. Wie bei einem unlöschbaren Vollbrand gibt es kein anderes Mittel, als ihn brennen zu lassen und dann die abgekühlte Asche zu untersuchen, was nicht von der Glut verzehrt worden ist.[35]

Beispiele für Zornbesessenheit sind die zwei Gergesener, siehe Mt 8.28-34, Mk 5.1-20, Lk 8.26-39 und Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 1.104.2-10.[36]

Ursachen

Der Geist des Zorns kommt nicht wie andere erst mit der Zeit ins Fleisch des Menschen, sondern wird schon bei der Zeugung als ein Same der Hölle dort hineingelegt und muss dort auch sein, weil dieser Same das Fortkommen des Fleisches bedingt. Aber der Same gerät zu keiner Selbständigkeit (Besessenheit), wenn der Mensch nicht dazu erzogen wird. Erst durch eine gewisse falsche Erziehung, indem das Kind verzärtelt und ihm jede Unart nachgesehen wird, sammelt sich dieser böse Stoff in der Leber und erweckt dann die Selbständigkeit des Zornteufels, der dann die Seele gefangen nimmt, wodurch der Mensch ein förmlicher Teufel wird.[37]

Bei vielen Menschen ist es nicht nötig, dass dieser Fleischteufel die eigene Selbständigkeit völlig erlangt; sondern die böse Spezifikalausdünstung pflanzt sich durch den ganzen Leib fort, zunächst durch das Blut, durch das Blut gelangt es in die Nerven, durch diese in den Nervengeist und durch den Nervengeist in die Seele. Ein solcher Mensch ist dann ein halber Teufel, der sich über jede Kleinigkeit heftig erregt und gleich mit Fluchen und Schlagen reagiert.[38]

Bekämpfung

Gott bändigt den Fleischteufel in missratenen Kindern durch Krankheiten wie Scharlach, Friesel, Flecken, Blattern, Ruhr oder starkem Husten u.a. Er lässt oft Kinder leiblich sterben, wenn die Eltern durch falsche Erziehung den Zornteufel in ihnen kultivieren; zuweilen müssen ganze Generationen durch Seuchen und andere verheerende Krankheiten dem Leib nach getötet werden, bevor es dem Zornteufel gelingt, die Seelen völlig zu verderben. Es ist besser, dass sie schwache Himmelsgeister werden, als dass sie sonst auf der Welt zu starken Höllengeistern würden. Manchmal geschieht es der Welt wegen dennoch, dass Zorngeister aufwachsen. Wenn die Eltern noch früh genug den Zorn und Eigensinn solcher Kinder energisch bekämpfen, dann können aus ihnen brauchbare Menschen werden; ansonsten werden sie Raufbolde, Meuterer und nicht selten grässliche Peiniger der Menschheit.[39]

Damit hitzige Menschen ein ruhiges, hohes Alter erreichen, durch das der Seele ein wahrer, fester und für die Ewigkeit dauernden Bestand gesichert wird, muss folgende psychische und leibliche Diätordnung beachtet werden:

  • Ein Säugling sollte nur durch Mittel genährt werden, die das Blut nicht erhitzen, sondern sanft und kühlend wirken. Die Mutter soll sich von geistigen Getränken und hauptsächlich von hitzigen Gemütsbewegungen enthalten; sie soll keine Speisen und Getränke zu sich nehmen, die zu sehr Galle erzeugen. Hülsenfrüchte, besonders Bohnen, sind einer säugenden Mutter nicht zu empfehlen, dafür mäßige Fleischbrühen, auch Braten vom Fleisch reiner Tiere, Mehlspeisen von Weizen, Roggen und weißem Mais; auch Wassergerste oder Reis in nicht fetter Milch gekocht. Es ist nicht wirklich gut, das Kind von einer Amme säugen zu lassen. Wenn doch, dann soll das geistige Wesen der Amme wohl erkannt sein, ob sie eine gute und sanfte Seele ist, und erwähnte Diät im Essen und Trinken und die Zügelung ihres Gemütes beachtet. Sobald sich die ersten Zähne des Kindes zeigen, soll abgestillt werden.[40]
  • Gekochte Weizenkleie mit etwas reinem Honig wäre die beste uranfängliche Kost für ein hitziges Blutkind. Man kann auch Gerstenwasser, mit Honig oder Zucker gesüßt, nehmen; gekochte Feigen und gekochtes Johannisbrot sind ebenso gut und manchmal noch besser. Bei etwas älteren Kindern ist ein leichtes Linsenmus eine gute Kost. Tierische Milch ist anfänglich nicht zu empfehlen, weil Tiere manchmal selbst nicht vollkommen gesund sind und somit auch keine gesunde Milch liefern können, was gewöhnlich zur Winterszeit der Fall ist. Manchmal sind auch Tiere vollblütigen und heftigen Temperaments, deren Milch einem hitzigen, vollblütigen Kind übel bekäme. Erst wenn Kinder ein bis zwei Jahre alt sind, können sie mit leichter, durch Wasser verdünnte Milch bedient werden. Ein gekochtes Obstmus, besonders gute Äpfel und feine Birnen, taugen sehr gut, das Blut zu reinigen und herabzustimmen. Fleisch kann solchen Kindern erst gereicht werden, wenn sie die Zähne gewechselt haben, ansonsten ihnen eine Menge gefährlicher Krankheiten drohen.[41]
  • Können solche Kinder einmal gehen und reden, dann sollen sie mit ruhigen und für das kindliche Gemüt nützlich-erhebenden Spielereien beschäftigt werden. Dabei soll mit fortwährender Aufmerksamkeit darauf geachtet werden, dass sich solche Kinder nie zu sehr erhitzen, weder durch Bewegung, noch viel weniger durch einen Gemütsaffekt; es muss alles weggeräumt werden, was sie nur im Geringsten ärgern könnte. Kommt es dennoch zu Gemütsaufbrausungen, ist eine zweckmäßige Strafe nie zu versäumen, welche aber nicht so geschwind mit Schlägen, sondern viel wirksamer mit zweckmäßigem Fasten bei der Hand sein sollte, denn nichts heilt den Zorn besser als Hunger. Dabei ist es sehr gut für die Kinder, wenn man sie zu strafen nötig hat, ihnen zu sagen, dass der himmlische Vater, weil sie so schlimm waren, ihnen kein Brot geschickt habe. Wenn sie aber wieder vollends brav würden und den himmlischen Vater um Brot bitten würden, so werde Er ihnen gleich wieder eines geben. So werden dergleichen Kinder auf Gott aufmerksam gemacht, und es wird sich ihrer jungen Seele tiefer einprägen, dass sie in allem von Gott abhängt, und Er der getreue Vergelter für alles Gute und Schlechte ist. Sind solche Kinder ruhig und sittsam geworden, dann darf nicht versäumt werden, ihnen begreiflich zu zeigen, wie der himmlische Vater eine recht große Freude an ihnen hat. (Anm.: Ein Kind zu schlagen geht gar nicht, siehe dazu Erziehung. Es ohne Essen ins Bett zu schicken, ist sicher zu verantworten, aber auch das darf nicht übertrieben werden.) Werden die Kinder so geleitet, wird man später wenig Anstände mit ihnen haben, anderenfalls wird es schwerer, sie ohne Schaden auf den rechten Weg zu bringen.[42]
  • Sind die Kinder erwachsen und haben in natürlicher Hinsicht schon eine vollkommene Selbsterkenntnis erlangt (Geschlechtsreife), sich aber noch hie und da Symptome übertriebener Gemütsreizbarkeit zeigen, dann sollen sie sehr mäßig leben, früh schlafen gehen, früh aufstehen, sich längere Zeit von geistigen Getränken enthalten, ebenso vom Fleisch unreiner Tiere, auf keinen Fall Orte aufsuchen, wo allerlei tolle Spektakel und schlechte Belustigung der Zuseher aufgeführt wird, insbesondere nicht wo getanzt und gespielt wird. Solche Orte sollten manche aufbrausende Menschen auf immer meiden. Sehr gut ist für solche Menschen beiderlei Geschlechts, wenn sie bald ehelichen, denn die Brunst des aufbrausenden Menschen ist viel ärger als die eines sanften. Neben dieser naturmäßigen Diät sollen sie auch oft beten und geistige Bücher lesen. Dadurch wird ihre Seele gestärkt und ihrem Geist die Fesseln gelöst, welcher leicht völlig frei wird, wenn dergleichen Menschen die Liebe Gottes ergreifen. Weil solche Menschen einer größeren Versuchung ausgesetzt sind als andere, sind sie eben darum der Gnade Gottes um soviel näher. Aus ihnen kann etwas Großes werden, wenn sie auf den rechten Weg gelangt sind, weil sie den gerechten Mut in sich haben.[43]

Besessenheit durch Lust

Gewisse Menschen sind mit fleischlicher Lust sehr behaftet; bei anderen ist das sinnlich-fleischliche Wesen beinahe ganz stumpf. Der Grund von sehr heftiger fleischlicher Neigung, wenn z.B. ein Mann angesichts weiblicher Reize ganz toll wird, liegt gewöhnlich im Besessensein von einem oder auch mehreren geilen Fleischteufeln.[44]

Ursachen

Alkoholische Getränke: Fleischteufel wohnen in hitzigen Getränken, im Wein, im Bier, besonders in gebrannten Wässern. Wenn sich Menschen mit derlei Getränken stark berauschen, haben sie in diesen Getränken sicher einen oder auch mehrere Fleischteufel in ihr Fleisch aufgenommen. Dort jucken und quälen sie die Genitalien auf eine so arge Weise, dass der Mensch nicht umhin kann, den sinnlichen Genuss des Fleisches zu befriedigen, manchmal sogar mit Tieren. Diese Fleischteufel sind nichts anderes als unlautere Seelen von verstorbenen Menschen, welche ebenfalls entweder dem Trunk oder der fleischlichen Sinnlichkeit sehr ergeben waren. Sie treten zwar aus einem Besserungsgrund in das Fleisch eines noch lebenden Menschen über; aber weil das Fleisch eben ihr Element war, so treiben sie es nicht selten in solch einem Menschen, den sie besessen haben, noch ärger, als sie es früher im eigenen Fleisch getrieben haben.[45]

Tanzveranstaltungen: Bei Tanzunterhaltungen finden sich stets zehnmal soviel unsichtbare fleischsüchtige, unreine Seelen ein, als sonst Gäste. Auf diesem Weg kommen sie am leichtesten in das Fleisch, das hier sehr aufgeregt wird und daher überaus stark aufnahmefähig ist für sie. Daher empfinden auch Menschen nach einer solchen Veranstaltung einen förmlichen Widerwillen gegen alles Höhere und Erhabene; sie haben nichts als bloß nur mehr den Gegenstand im Sinn, der ihnen eine so große Lust bereitet hatte, etwa die Tänzerin. Dies kann dann zu Ehepaaren führen, die im Gegensatz zu den eigentlichen Ehepaaren stehen. So ein Paar verbringt seine Zeit mit der sinnlichen Lust, bis fast alle Spezifika, die dahin bestimmt sind, Zeugungskraft zu bilden, bis unter Null verbraucht werden (Zeugungsunfähigkeit). Dann erfolgt eine Erschlaffung des Fleisches und besonders der Genitalien, worauf die Fleischteufel einer solchen Seele eingeben, sich an anderes Fleisch zu wenden. So werden sich dann Mann und Weib gegenseitig zum Ekel und es folgt bald die Scheidung, oder man lässt sich sitzen, oder es wird die Vereinbarung getroffen, dass jeder Teil bezüglich seiner sinnlichen Lust tun kann, wie es ihm am besten gefällt.[46]

Bekämpfung

Wenn es die verstorbenen Fleischseelen zu toll treiben und sich stets mehr in ihrer unreinen Lust entzünden, bewirken sie zumeist die abscheulichen und sehr gefährlichen syphilitischen Krankheiten. Dies wird von den schützenden Engelsgeistern zugelassen, damit die Seele des eigentlichen Menschen nicht gänzlich zugrunde gehe in der tobenden Wut ihres Fleisches.[47]

Die durch Tanzveranstaltungen bewirkte Besessenheit äußerst sich anfänglich zwar nie mit der Heftigkeit der durch hitzige Getränke verursachten, die Geister aus den hitzigen Getränken werden jedoch leicht durch ein kräftiges Gebet der Seele durch ihren Geist hinausgeschafft, worauf dann wieder der normale Zustand des Fleisches eintreten kann. Besessenheit durch Tanzbelustigungen erfordert hingegen schon sehr viel Fasten, Beten und Selbstverleugnung. Gewöhnlich aber versuchen sich Tänzer und Tänzerinnen durch übermäßiges Essen wieder zu restaurieren, was ebenso viel heißt, als dem Fleischteufel leibeslebenslängliche Unterkunft mit Seele und Blut zu garantieren. Manche, die zu viele solcher Gäste in sich aufgenommen haben, gehen schon bald dem Leib nach zugrunde, da sich die Unholde auch in Milz, Leber oder Lunge einrichten, wenn sie in den Nieren und Genitalien nicht Platz finden. Die Folge sind dann Milz- und Leberverhärtung, Lungensucht und Abzehrung.[48]

Besessenheit durch Spielteufel

Manche Menschen können von Jugend auf ihre Zeit nur mit Spielereien verbringen.[49] In der Folge tauschen die Buben ihr Kriegsspielzeug als Heranwachsende in echte Gewehre, Soldaten usw. um und werden zur Freude ihrer dummen Eltern zu Spektakelmenschen und Gecken, die nichts wissen und können, weil sie nie etwas gelernt haben, was die Verstandeskräfte ihrer Seele hätte bereichern können.[50] Die Mädchen schminken, frisieren usw. erst ihre Puppen und werden dann zu putzsüchtigen Modistinnen, die zur Freude ihrer wunderlichen Eltern wie aufgetakelte Gräber herumlaufen, indem in ihnen nur Ekel und Moder und nichts geistig Lebendiges anzutreffen ist; d.h. der Spielteufel in ihnen hat sie zu Puppen gemacht.[51]

Ursachen

Die Spielsucht wird von kurzsichtig dummen Eltern geweckt, indem sie den Kindern eine Menge Spielzeug anschaffen, damit die ganz kleinen ruhig sind und die etwas größeren zu einer Tätigkeit angeleitet werden. Die Spielwarenhändler und -produzenten sind daher ein Weg, durch den böse Seelen in das Fleisch solcher Kinder gelangen und diese dazu antreiben, immer mehr Spielzeug besitzen zu wollen.[52]

Bekämpfung

Der Spielteufel ist am schwersten aus dem Menschen hinauszubringen, denn er vereint in sich Spielsucht, Gefallsucht, fortwährende Unterhaltungssucht, materielle Gewinnsucht und mit ihr verkappte Herrschsucht. Er geht beinahe auf keine andere Weise hinaus, als wie beim Judas Ischariot.[53] Vergnügungssüchtige Menschen verfallen zumeist der Hölle, denn sie halten sich für sehr gut, gerecht und nach ihren Begriffen für die Welt völlig tugendhaft, weswegen an eine Besserung nie zu denken ist, da eine Besserung nach ihrem Begriff eine Verschlechterung der feinen Sitten der Menschen wäre.[54]

Wenn Kinder Spielzeug haben müssen, dann sollte man ihnen Sachen geben, die irgendeine Beziehung zur Kindheit Christi haben. Dadurch wird den Kindern ein guter Trieb eingepflanzt und sie erkundigen sich dann als Ältere freudig danach, was das Spielzeug zu bedeuten hat. So wird das Kind dann für den Himmel anstatt für die Hölle eingeschult.[55]

Besessenheit durch Rangsucht

Die Rangsucht ist der Hauptteufel bei den Menschen und mit dem Satan fast homogen. Dieser allerböseste Teufel im menschlichen Fleisch ist die Quelle alles Übels unter den Menschen und entspricht der untersten und tiefsten Hölle. Die Ranglust bewirkt die Gefallsucht bei den Mädchen, wo eines schöner als das andere sein will. Sie werden in frühester Zeit Kokette und sogleich auch Huren. Aus den Knaben, bei denen jeder der Stärkere sein will, werden bald Grobiane, Raufer und überhaupt Menschen, denen nichts als nur sie selbst heilig sind. Sie werden Stänker, Räsoneurs über Gott und alle Verhältnisse; sie wissen bald alles besser als ein anderer, verstehen alles besser, und ihr Urteil muss das richtigste sein, bloß weil sie es von sich gegeben haben. Wer ihnen nicht zustimmt, ist bestenfalls ein Esel, im mehr demonstrativen Fall wird er geprügelt. Der Ranglust folgen der Zorn, die Hinterlist und die Verstellung. Kein Laster kann so viele in sein Verderben ziehen wie die Rangsucht. Sie ist verantwortlich für Kriege und Tyrannei; kein anderes Laster zieht so viele ins Verderben wie dieses.[56]

Ursachen

Die Kinder werden von diesem bösen Geist erst dann befallen, wenn sie zu einiger Selbsterkenntnis gelangt sind, aber die Anlagen dazu sind schon davor da, indem es ihnen gefällt, wenn ihnen vor den anderen gehuldigt wird, oder sich das eine vor dem anderen hervortun will.[57] Überall sorgen die Eltern dafür, dass ihre Kinder der weltlichen Stellung nach etwas Besseres und Höheres werden sollen als sie selbst - und nicht etwa moralisch besser und weiser als sie selbst, oder gar geringer oder demütiger als sie selbst, was der Wille des Herrn wäre Mk 9.35 - und fördern so die Rangsucht.[58]

Bekämpfung

Um die Rangsucht loszuwerden, bedarf es der Demut.[59] Die Eltern sollen aufhören, aus den Kindern Tyrannen zu erziehen; sie sollen selbst lieber die Letzten als die Ersten sein.[60] Weil die Menschen jedoch das größte Gefallen an der Rangsucht haben, da jeder lieber ein hochgeehrter Herr als ein untergebener Diener sein will, ist jedes Übel leichter als dieses auszurotten.[61]

Siehe auch

Quellenverweise

  1. Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 6.187.7
  2. Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 6.187.8
  3. Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410201.17-19
  4. Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 6.187.3
  5. Jakob Lorber, Die Erde 58.19
  6. Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410130.2-8
  7. Jakob Lorber, Die Erde 31.9-10
  8. Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410130.9-10
  9. Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410130.10
  10. Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 10.54.7-8
  11. Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410130.1; Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410130.11-13
  12. Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410202.4
  13. Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410202.8-10
  14. Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410202.11-12
  15. Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 1.186.13
  16. Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 1.186.14
  17. Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410202.13-14; Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410201.17
  18. Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 2.169.4-9
  19. Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle 257
  20. Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410201.2
  21. Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410201.5-6
  22. Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410201.8-10
  23. Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410202.3
  24. Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410201.11-15
  25. Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410201.17
  26. Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 10.209.11; Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 10.52.8
  27. Jakob Lorber, Die Erde 58.14-17
  28. Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 10.182.19
  29. Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 1.104.2; Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 1.131.2
  30. Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 10.209.12
  31. Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410130.14
  32. Jakob Lorber, Himmelsgaben 1.410202.17
  33. Jakob Lorber, Das Große Evangelium Johannes 3.66.10-11
  34. Jakob Lorber, Die Erde 61.2-4
  35. Jakob Lorber, Die Erde 61.5
  36. Jakob Lorber, Die Erde 61.6
  37. Jakob Lorber, Die Erde 61.7-8; Jakob Lorber, Die Erde 61.12-14
  38. Jakob Lorber, Die Erde 61.9-11
  39. Jakob Lorber, Die Erde 62.1; Jakob Lorber, Die Erde 61.15-24
  40. Jakob Lorber, Die Erde 62.1-5
  41. Jakob Lorber, Die Erde 62.6-11
  42. Jakob Lorber, Die Erde 62.12-16
  43. Jakob Lorber, Die Erde 62.17-18
  44. Jakob Lorber, Die Erde 59.1-2
  45. Jakob Lorber, Die Erde 59.3
  46. Jakob Lorber, Die Erde 59.6-8
  47. Jakob Lorber, Die Erde 59.4
  48. Jakob Lorber, Die Erde 59.9-11
  49. Jakob Lorber, Die Erde 60.1
  50. Jakob Lorber, Die Erde 60.4-5
  51. Jakob Lorber, Die Erde 60.9-15
  52. Jakob Lorber, Die Erde 60.1
  53. Jakob Lorber, Die Erde 60.8
  54. Jakob Lorber, Die Erde 60.18
  55. Jakob Lorber, Die Erde 60.16-17
  56. Jakob Lorber, Die Erde 63.1-13
  57. Jakob Lorber, Die Erde 63.1-5
  58. Jakob Lorber, Die Erde 63.16-21
  59. Jakob Lorber, Die Erde 63.23
  60. Jakob Lorber, Die Erde 63.18
  61. Jakob Lorber, Die Erde 63.29